Diese Geschichte haben wir uns zu Weihnachten ausgedacht und sie mit einer großen dunkelrosanen Ente verschenkt!
Nicht all‘ zulange her, lebte das kleine Entlein namens Brunhilde am Strand. Eines Tages dachte sich Brunhilde, wie schön es wäre eine Reise zu beginnen. Noch am selben Abend prägte sie sich die Route, die sie schwimmen wollte, gut ein. Brunhilde hatte das schlechte Wetter satt, und packte deshalb ihre Sachen für einen Sommerurlaub. Am nächsten Morgen, gegen Sonnenaufgang, trat sie ihre Reise an. Sie schwamm stundenlang Richtung Süden, vorbei an großen Felsen und vielen verschiedenen Ländern. Nach einiger Zeit wurde Brunhilde ziemlich schwach und müde. Sie beschloss eine kleine Pause einzulegen, um für einen kurzen Moment ihre Augen zu schließen. Während sie schlief wurde sie von einem starken Sturm mitgerissen. Brunhilde schreckte auf und war wehrlos gegenüber den Wellen. Die kräftige Strömung trieb sie Richtung Norden. Als die Dunkelheit eintrat, ließ der Sturm langsam nach. Panisch bemerkte Brunhilde dass sie die Orientierung verloren hatte. Sie wurde ganz hysterisch, doch plötzlich kam ihr die rettende Idee. Sie schaute sich um und entdeckte einen ganz besonderen Stern. Dieser strahlte heller als alle anderen, und somit war ihr klar, dass dies der Polarstern sein muss. Brunhilde entschloss sich dazu, schleunigst in seine Richtung zu schwimmen bevor die Sonne wieder ihr Tageslicht zeigt. Auf ihrem Weg wurde sie sehr hungrig. Mit ihrer letzten Kraft schaffte sie es zum Ufer zu gelangen. Von ihrer anstrengenden Reise brauchte sie eine Auszeit. Somit entschied sie sich dazu etwas zu schlafen. Während Brunhilde tief und fest schlief, tauchte die Weihnachtsente Oswald auf. Er war der Weihnachtsmann unter den Enten. Da Oswald sehr sozial und hilfsbereit war, machte er sich direkt Sorgen um Brunhilde. Er sprach sie an, jedoch reagiert sie nicht. Auch bei körperlichen Berührungen zeigte Brunhilde keinerlei Reaktionen. Oswald kam zu dem Entschluss sie mit in seine Werkstatt zu nehmen. Als sie dort angekommen waren, wurden sie von den helfenden Elfen direkt empfangen. Durch die erhobene Lautstärke wurde Brunhilde aus ihren Träumen gerissen. Zuerst war sie sehr verwirrt, ängstlich und zurückhaltend, aber sie bemerkte schnell, dass alle sehr nett waren und sich nur um ihr Wohl kümmern wollten. Die Elfen nahmen Brunhilde an die Flügel und schwebten hinüber zum riesen Lager voller Süßigkeiten. Dort sagten sie ihr, sie habe die freie Auswahl was und wie viel sie essen möchte. Brunhilde schlug sich ihren Bauch voll und bekam anschließend starke Bauchschmerzen. Nachdem Oswald seine restliche Arbeit erledigt hatte, schaute er nochmal nach Brunhilde. Als er sie zwischen den ganzen Süßigkeiten weinend gefunden hatte, fragte er sie was los sei. Sie klagte nicht nur über Bauchschmerzen, sondern auch darüber wie sehr sie ihr Zuhause vermisst. Oswald sagte: „ Hey ich bin die Weihnachtsente und kann dir 3 Wünsche erfüllen. Dein erster ist also dass du nach Hause möchtest? Und was sind die anderen beiden?“ Brunhilde wollte anders als alle anderen sein und wünschte sich deshalb größer zu werden und eine andere Farbe einzunehmen. Diese drei Wünsche erfüllte Oswald ihr, indem er mit seinen magischen Kräften, ihre Federn dunkelrosa färbte und ihr einen kräftigen Schub an Größe gab. Anschließend begleitete Oswald Brunhilde nach Hause. Während der weiten Reise berichtete er viel über seine Werkstatt und über all die Erfahrungen die er als Weihnachtsente gemacht hatte. Nachdem die beiden am Ziel angekommen waren, sagte er Brunhilde, dass sie ab jetzt wieder alleine klarkommen müsse. Als Oswald sich verabschiedete bedankte Brunhilde sich noch einmal herzlich bei ihm. Daraufhin schwamm Brunhilde zu den anderen Enten, um ihr neues Aussehen zu präsentieren. Sie waren alle ganz hin und weg von ihr und entwickelten ähnliche Wünsche.
Heute trägt Brunhilde den Spitznamen „reizige Bruni“, den ihr die anderen gaben, und lebt ab sofort bei dir.
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